Bitcoin Wettanbieter

Da Zahlungen mit Bitcoins sehr schnell abgewickelt werden und auch als betrugssicher gelten, haben sich schon einige Wettanbieter mit der Zahlungsform angefreundet. Der Wettanbieter Cloudbet hat beispielsweise sein komplettes Programm auf Bitcoins umgestellt. Der Registrier- und Wettvorgang läuft gleich wie bei allen anderen Wettanbietern. Auch ein Neukundenbonus ist verfügbar. Dieser liegt bei 100% bis zu 5 Bitcoins. Die Mindesteinzahlungsmenge beträgt 0,001 Bitcoins.

Bekannte Buchmacher wie Netbet, 1xbet oder Rivalo bieten Einzahlungen via Bitcoins an, wobei aber sofort in Euro umgewechselt wird. Auszahlungen mittels Bitcoin funktionieren bereits auch teilweise, diese Anbieter haben wir im Detail getestet:

Einzahlung via Bitcoin
Logo 1xbet 1xbet Bitcoin
rivalo logo Rivalo Bitcoin

Die etablierten Wettanbieter setzen weiterhin auf bewährte Sportwetten Zahlungsmethoden wie Paypal, Paysafecard, Kreditkarten oder Soforteinzahlung. Bei Rivalo findet ihr zum Beispiel diese Infos zu Bitcoin:

Bitcoin Einzahlung bei Rivalo mit Informationen

Bitcoin Sportwetten im Detail

Wettanbieter, die Bitcoins als Zahlungsform anbieten haben natürlich auch Vorteile. So sparen sich die Buchmacher bis zu 4% an Gebühren gegenüber anderen Wettanbietern.

Beim Wettanbieter 1xbit wird zur Gänze auf Bitcoins gesetzt. Natürlich gibt es auch hier den bekannten Neukundenbonus. Dieser liegt bei 100% bis zu einem Bitcoin. Der Bonusbetrag muss dreimal bei Kombiwetten umgesetzt werden. Mindestens drei Tipps auf einem Wettschein müssen demnach die Quote von 1.40 oder höher haben.

Der Wettanbieter Betcoin erweitert die Bitcoin-Zahlungsbedingungen sogar noch ein wenig. Manche Wetten haben einen Mindesteinzahlungsbetrag von 0.00001 Bitcoins. Bei anderen Wetten liegt der Mindesteinsatz schon bei 0,0001 Bitcoins. Ein höherer Mindesteinzahlungsbetrag ist aber nicht gefordert. Das maximale Gebot für eine Wette liegt übrigens bei 2.5 Bitcoins.

Auf coinbet24.com werden ebenfalls Bitcoins verwendet. Der Wettanbieter behält sich das Recht vor, den geltenden Wechselkurs zwischen Bitcoins und Geld geltend zu machen. Allerdings dient das nur zur Vorstellung, da der Wettanbieter lediglich Ein,-Auszahlungen in Form von Bitcoins anbietet. Der Bookie wirbt außerdem damit, dass es keinen Mindesteinzahlungsbetrag gibt.

Was ist Bitcoin?

Im Jahr 2008 wurde das Bitcoin-Konzept von einem Internet-Nutzer mit dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ vorgestellt. Das Konzept ist einfach. Es soll eine digitale Währung geschaffen werden, die ohne Zentralbanken, Regierungen und sonstigen Regulierungsbehörden auskommt und somit fälschungssicher ist. Wir beantworten hier die wichtigsten Fragen zum Thema, so sieht übrigens die Startseite von bitcoin.de aus:

Mit Bitcoins kann man auch bei Wettanbietern einzahlen

Was sind Bitcoins und wie funktionieren sie?

„Bit“ ist die kleinste Speichereinheit am Computer und „Coin“ ist der englische Begriff für Münze.

Bitcoins stellen eine digitale Währung dar. Es ist kein Geld in physischer Form, sondern ein berechneter Datenblock. Man kann mit bekannten E-Wallet Zahlungsformen Bitcoins mit Echtgeld kaufen und damit Dinge online bezahlen. In der ersten Jännerwoche 2017 war ein Bitcoin knapp 1167 Euro wert. Zum Vergleich: Eine Feinunze an Gold kostet etwa dasselbe.

Die Bitcoin-Strategie beruht auf einem Algorithmus der vorsieht, dass nicht mehr als 21 Millionen Stück dieser Währung produziert werden. Diese Zahl wurde dahingehend berechnet, dass dadurch das Inflationsrisiko minimiert werden kann. Ist die Menge einer Währung die im Umlauf ist gering, so hält sich auch die Inflation in Grenzen.

Ein klassisches Bankkonto speichert natürlich den aktuellen Kontostand und alle Transaktionen die durchgeführt wurden bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit. Bei Bitcoins werden lediglich die Transaktionen gespeichert, die auch öffentlich sichtbar sind. Einzelne Transaktionen funktionieren über ein Peer-to-Peer-Netzwerk ohne eine zentrale Stelle, die etwas weiterleitet (wie zum Beispiel bei einer Bank).

Wie entsteht die Kryptowährung?

Bitcoins können durch den sogenannten „Mining“-Vorgang geschaffen werden. Grundsätzlich hat jeder das Recht, sich selbst Bitcoins zu produzieren. Allerdings benötigt man dazu eine Reihe von Voraussetzungen. Zuerst braucht man einen Bitcoint-Client um sich im Netzwerk registrieren zu können. Dies ist vergleichbar mit einem Wettkonto oder einem Social Media-Account. Weiters benötigt man einen starken Rechner mit einer sehr guten Grafikkarte. Neben der passenden Hardware braucht man auch die passende Software. Durch sogenannte „Mining-Pool“-Anbieter schließen sich Nutzer mit ihren Rechnern zusammen um eine möglichst starke Leistung generieren zu können. Da der Bitcoin-Markt inzwischen sehr umkämpft ist, wird es auch immer schwieriger Bitcoins mit keinen optimierten und professionellen PC’s zu generieren. Der aktuell größte Miningpool ist BTC Guild. Durch die kombinierte Rechenleistung der PC’s geht der Prozess einfacher und schneller. Gemeinsam müssen die Nutzer an der Aufrechterhaltung des Systems oder Abwicklung von Transaktionen arbeiten und werden dafür belohnt. Am Ende werden die produzierten Blöcke an Bitcoins untereinander aufgeteilt.

Wie kann man Bitcoins noch erhalten?

Neben der eigenen Produktion kann man Bitcoins beispielsweise in einer Wechselstube mit Echtgeld (zum Beispiel in Wien auf der Mariahilferstraße) kaufen. Außerdem ist es auch möglich Bitcoins zu tauschen oder man erhält sie als Zahlung für Waren oder Dienstleistungen.

Wie führe ich eine Bitcoin-Zahlung durch?

Mit einer E-Wallet Anwendung kannst du Bitcoin-Transaktionen auf deinem Smartphone oder Tablet abwickeln. Dazu brauchst du nur die Empfängeradresse (Zahlencode) und den Betrag eingeben und auf Senden klicken.

Vorteile von Bitcoins:

  • Zahlungsfreiheit: Keine Verzögerungen im Zahlungsverkehr; Keine vorgegebenen Limits
  • Niedrige Gebühren: Nutzer können Gebühren zu den Transaktionen hinzufügen um diese schneller zu machen. Diese sind aber sehr niedrig
  • Sicherheit: Bitcoin-Zahlungen beinhalten keine sensiblen Daten von Kunden. Für etwaige Händler ist es auch unmöglich Gebühren zu berechnen, da die User die vollständige Kontrolle über ihr System haben
  • Transparenz: Jeder Nutzer innerhalb eines Blocks kann die Geldmenge einsehen, verifizieren oder benutzen. Dies macht eine Manipulation von Dritten unmöglich

Nachteile von Bitcoins:

  • Laufende Entwicklung: Das Bitcoin-Netzwerk befindet sich noch nicht in der abgeschlossenen Phase. Einige Funktionen können noch nicht freigegeben werden.
  • Skepsis der Unternehmen: Obwohl die Zahl der Unternehmen die Bitcoins verwenden ständig steigt, ist die Anzahl insgesamt noch relativ klein. Vor der Gründung hat es keine Start Up-Währung gegeben.
  • Akzeptanz: Nicht nur für Unternehmen, als auch für Kunden ist der Grad der Akzeptanz noch ausbaufähig. Vielen Menschen ist der Begriff Bitcoin noch unbekannt